Menschlichkeit und Toleranz im Sport

2. Toleranz Cup - "Sport baut Brücken"

2016 11 19 ToleranzCupUnsere Sportkultur ist weltoffen und bietet allen Menschen eine Heimat. Dass der Sport keine Unterschiede zwischen Kulturen, Religionen und Sprachen macht, ist Teil seiner Stärke und Faszination. Sport kann nicht nur ein wenig Leichtigkeit in den Alltag vieler Menschen zurückbringen, er bringt sie auch spielerisch zusammen. Neu hier lebenden Menschen kann er das Ankommen und die Integration in Deutschland und im Saalekreis erleichtern.
Dementsprechend sieht sich der Kreissportbund Saalekreis als größte Bürgerorganisation der Region in der Verantwortung. In Kooperation mit dem Netzwerk Weltoffener Saalekreis, dem Streetwork Merseburg, dem KFV Fußball Saalekreis und dem MuT-Projekt des Landesportbundes Sachsen-Anhalt wurde am Samstag, dem 19.11.2016 in der Merseburger Rischmühlen-Halle der 2. Toleranz Cup des Saalekreises ausgetragen.
Auch bei der zweiten Auflage ist es gelungen Menschen, auch über kulturelle Unterschiede hinweg, zusammenzubringen und einen kleinen Beitrag zum Abbau wechselseitiger Vorurteile zu leisten.
10 Teams mit 100 Kickern, darunter 65 Sportler mit Migrationshintergrund, begeisterten die zahlreichen Zuschauer mit fairen und mitreißenden Fußball. Nach 27 Spielen konnte der FC Winner triumphieren, gefolgt vom FC Balkan und dem Team "BIH Merseburg". Der Fairplay-Preis ging an die "Bunte Truppe Krumpa".

 

Logo MuT 300Der Sport steht für demokratische Werte wie Fair Play, Offenheit und Toleranz und verfügt über ein großes Potenzial, diese auch zu vermitteln und zu festigen. Aber der organisierte Sport ist auch ein Spiegelbild der Gesellschaft. So ist der Sport, wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche auch, nicht vor Erscheinungen wie Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Gewalt gefeit. Dies stellt eine Gefahr für unsere Sportkultur und die Zivilgesellschaft im Allgemeinen dar.

Die Bekämpfung dieser Tendenzen wird für den organisierten Sport zunehmend zu einer Herausforderung. Das Projekt „Menschlichkeit und Toleranz im Sport“ (MuT) des LSB Sachsen-Anhalt will diesen Erscheinungen deshalb aktiv entgegenwirken und die im Sport angelegten demokratischen Werte stärken.
Unser Kreissportbund beteiligt sich seit Beginn des Jahres 2013 als Modellkreis an diesem Projekt, und steht den Sportvereinen des Saalekreises bei der Bewältigung dieser Problematik aktiv zur Seite.
Diese Unterstützung beinhaltet folgende Schwerpunkte:
  •  Beratung von Vereinen, auf Wunsch direkt vor Ort, telefonisch oder per Email (unbürokratisch, individuell und vertraulich),
  • Hilfe bei der Erstellung oder Änderung von Satzungen, Ordnungen oder Werterklärungen zur eindeutigen Positionierung gegen Extremismus und Diskriminierung,
  • Unterstützung bei der Prävention von Extremismus, Rassismus und Diskriminierung,
  • Themenspezifische und praxisbezogene Bildungsangebote für Übungsleiter und Vereinsfunktionäre.
Ansprechpartner
Hilfe suchende Sportvereine wenden sich bitte an:
Maik Heinel
Tel.: 03461 2494366
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-       Sport mit Courage
 
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Logo MinikidsDie Bewegungs-förderung von Kindern (3 bis 6 Jahre) steht im Fokus, indem sie spielerisch an den Sport herangeführt werden. Dabei wird besonderer Wert auf eine breitensportliche Ausbildung gelegt.

Integration durch Sport

Logo IdSZiel des Programms ist die Integration von Menschen mit Migrations-hintergrund durch und in den Sport. Die Arbeitsweise des Programms beruht auf dem Netzwerkprinzip und fokussiert sich auf trägerübergreifende Projekte.

Suchtprävention

Suchtprävention der AWO Halle-Merseburg e.V.»Die Erfahrung sollte ein Leuchtturm sein, der uns den Weg weist, kein Liegeplatz, an dem man festmacht.« Wir bieten seit 2009 Informationen, Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Sucht und Suchtprävention.

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mutMenschlichkeit und Toleranz im SportDer Sport steht für demokratische Werte wie Fair Play, Offenheit und Toleranz und verfügt über ein großes Potenzial, diese auch zu vermitteln und zu festigen. Aber der organisierte Sport ist auch ein Spiegelbild der Gesellschaft.